Visual Concepts kehrt mit WWE 2K24 auf die Matte zurück, einem Wrestling-Simulator, der auf Fotorealismus als sein Hauptargument setzt. Die hauseigene Grafikengine versucht, jeden Schweißtropfen und jede Falte der Frustration in den Gesichtern der Wrestler einzufangen. Volumetrische Beleuchtung und fortschrittliche Haut-Shader sind die neuen Champions im Grafikring, auch wenn das Gameplay weiterhin nur ein Zuschauer in der Ecke bleibt. 🎮
Hinter der Faust: Der technische Prozess von Maya zur Konsole 🔧
Das Entwicklungsteam verwendet einen Workflow, der Maya für das Basismodelling, ZBrush für die feinen Texturdetails und ein Motion-Capture-System kombiniert, das jede Bewegung der echten Wrestler einfängt. Das 3D-Scannen der Gesichter ist die Stärke, da es die Unvollkommenheiten und Ausdrücke der Superstars nachbildet. Die Haut-Shader simulieren die subkutane Lichtstreuung, während die volumetrische Beleuchtung den Einzügen und Schlüsselmomenten des Kampfes diese dramatische Note verleiht. All dies, damit das Publikum Roman Reigns mit der gleichen Präzision wie im Fernsehen schwitzen sieht, auch wenn die Schläge im virtuellen Ring immer noch nicht wehtun.
Das Pixel-Paradoxon: Todesverachtende Gesichter, Schiedsrichter aus Pappe 😅
Es ist schon kurios, dass sie Monate damit verbringen, Cody Rhodes' Augenbraue zu scannen, und dann der Schiedsrichter wie eine von einem Sturm mitgerissene Schaufensterpuppe aussieht. Die Haut-Shader sind ein Wunder, aber die KI der Nicht-Wrestler ist immer noch dieselbe wie auf der PlayStation 2. Die Grafik verkauft einem das Märchen von der totalen Immersion, bis man den Referee sieht, der mitten durch Seth Rollins' Körper läuft, ohne mit der Wimper zu zucken. Die Gesichtsrealistik ist großartig, aber der Rest der virtuellen Welt scheint aus einem anderen Budget zu stammen.