Die neue Marvel-Serie „Wonder Man“ landet mit einem meta-filmischen Ansatz auf Disney+, der Simon Williams und Trevor Slattery folgt. Die von Destin Daniel Cretton und Andrew Guest entwickelte Serie umfasst acht Episoden und stellt eine technische Herausforderung dar: Die Kräfte des Protagonisten müssen in der Handlung verborgen bleiben, wobei visuelle Effekte mit der Action auf dem Bildschirm koordiniert werden, wie etwa eine Explosion in einem Aufnahmestudio.
Base FX und die Herausforderung, das Unsichtbare zu verbergen 🎬
Unter der Leitung von John Haley liegen die visuellen Effekte hauptsächlich bei Base FX. Das Team stand vor der Aufgabe, die latenten Fähigkeiten von Simon zu entwickeln, die nicht vollständig preisgegeben werden dürfen. Dies erforderte die Synchronisation digitaler Animationen mit der Dynamik der Szenen, wobei visuelle Hinweise vermieden wurden, die das Geheimnis verraten könnten. Die Explosion im Aufnahmestudio erforderte Partikelarbeit und physikalische Simulation, die auf die Schauspieler reagierte, während die Illusion aufrechterhalten wurde, dass etwas Größeres bevorsteht, ohne es vollständig zu zeigen.
Spoiler: Nicht einmal die Effekte wissen, was sie tun 😂
Das Lustige ist, dass, während das Team von Base FX schwitzte, um Simons Kräfte zu verbergen, die Drehbuchautoren sie wahrscheinlich bereits in irgendeiner Füllszene durchsickern ließen. Denn klar, bei Marvel ist das am besten gehütete Geheimnis das, das niemand bis zum Trailer der nächsten Episode versteht. Gut, dass die digitalen Sprengstoffe keinen Mund haben, denn wenn sie sprechen könnten, würden sie die Überraschung verderben.