Apple TV+ hat Widows Bay veröffentlicht, eine Serie, die Küstendrama, übernatürlichen Horror und schwarzen Humor mit einer selten gesehenen Effektivität verbindet. Erschaffen von Katie Dippold, folgt die Handlung Tom Loftis, einem Bürgermeister, gespielt von Matthew Rhys, der davon träumt, ein von Flüchen heimgesuchtes Dorf in einen Luxusresort zu verwandeln. Die 100%ige Zustimmung auf Rotten Tomatoes ist kein Zufall: Die Serie beherrscht die schwierige Kunst, dich zum Lachen zu bringen, während du um das Leben des Protagonisten fürchtest. 🎬
Das CGI der Flüche: praktische Effekte vs. digitale 🎨
Das technische Team von Widows Bay setzte auf eine hybride Kombination, um die Flüche des Dorfes zu materialisieren. Die Sequenzen mit übernatürlichem Nebel und maritimen Erscheinungen wurden mit praktischen Effekten am Set realisiert, unter Verwendung von Wassertanks und Live-Projektionen. Nur für die komplexeren Verwandlungen, wie die aquatische Lykanthropie bestimmter Charaktere, griff man auf CGI zurück, das in Unreal Engine 5 entwickelt wurde. Das Ergebnis ist eine visuelle Textur, die den künstlichen Glanz anderer Produktionen des Genres vermeidet und die feuchte, bedrückende Atmosphäre der Küste bewahrt.
Matthew Rhys gegen einen Fluch: Wer gewinnt, der Bürgermeister oder der Poltergeist 👻
Das Beste an Widows Bay ist, Rhys dabei zuzusehen, wie er sich abmüht, während er versucht, Grundstücke an einem Strand zu verkaufen, an dem Touristen kopfüber treibend auftauchen. Der walisische Schauspieler verbringt die Hälfte der Episoden damit, mit einer Nachbarschaftsvertretung zu diskutieren, die glaubt, dass die Eröffnung einer Strandbar den Leviathan heraufbeschwören wird. Spoiler: Die Strandbar öffnet, der Leviathan kommt, und der Bürgermeister endet damit, eine Prüfung der übernatürlichen Schäden zu fordern. Ein Wunder.