Die Fundación EDP und die Escuela Reina Sofía präsentieren am 7. Mai die Uraufführung von Whisky en Kepler, einer Oper, die die Zukunft der Menschheit durch die Kolonisierung ferner Planeten erforscht. Das Werk verbindet philosophische Reflexion, Science-Fiction und zeitgenössische Musik, um zu thematisieren, wie die Weltraumforschung unsere Identität und unser Überleben als Spezies neu definiert.
Die Technik hinter der Szene: immersiver Sound und Bühnenbild 🎭
Die Inszenierung nutzt Surround-Sound-Systeme und in Echtzeit generierte Projektionen, um die feindliche Umgebung von Kepler-452b zu simulieren. Die Komponisten integrierten Algorithmen der künstlichen Intelligenz, um die Musik basierend auf der Interaktion der Sänger zu modulieren und so eine Partitur zu schaffen, die sich mit jeder Aufführung weiterentwickelt. Das Bühnenbild, basierend auf echten NASA-Daten, rekonstruiert Exoplaneten-Atmosphären mit wissenschaftlicher Präzision, wenn auch an die Grenzen der Bühne angepasst.
Interplanetarischer Whisky: die Lösung gegen kosmische Einsamkeit 🥃
Denn nichts sagt Zukunft der Menschheit so sehr wie ein Toast mit einem guten Scotch auf einem Planeten 1.400 Lichtjahre entfernt. Die Oper deutet an, dass angesichts der Weite des Kosmos der Ausweg derselbe ist, den wir auf Dorffesten nutzen: Alkohol und Musik. Allerdings mit besserer Beleuchtung und ohne den Nachbarn um Apfelwein bitten zu müssen. Schließlich, wenn wir schon einen Exoplaneten kolonisieren, dann soll es wenigstens eine offene Bar geben.