Am 7. Mai erhält die Madrider Theaterszene eine Inszenierung, die Weltraumreisen, Synthesizer und eine Botschaft über den Klimawandel vermischt. Whisky en Kepler schlägt eine Erfahrung vor, in der spekulative Fiktion auf die Dringlichkeit der Umwelt trifft und elektronische Musik als narratives Vehikel nutzt. Es ist kein konventionelles Drama: Es versucht, den Zuschauer von der Bühne aus mit der Zukunft des Planeten zu verbinden.
Wie ein Klang- und Bilduniversum für den Weltraum aufgebaut wird 🎛️
Die Produktion integriert digitale Echtzeitprojektionen und einen Soundtrack, der mit modularen Synthesizern komponiert wurde. Das technische Team hat ein Beleuchtungssystem entwickelt, das Szenenwechsel mit den elektronischen Rhythmen synchronisiert und so fließende Übergänge zwischen der Erde und dem Planeten Kepler erzeugt. Das Bühnenbild verwendet recycelte Materialien und energiesparende LED-Bildschirme, was sich mit dem ökologischen Diskurs des Stücks deckt. Das Ergebnis ist eine Show, in der jedes technische Element die Geschichte verstärkt, ohne sie zu überladen.
Was passiert, wenn man Whisky, einen Exoplaneten und sein Gewissen mischt 🥃
Die Handlung folgt einer Gruppe von Astronauten, die auf Kepler statt Wasser eine interstellare Brennerei finden. Die Metapher ist klar: Während sie sich einen Whisky gönnen, zerfällt das irdische Ökosystem. Einige Kritiker haben angemerkt, dass das Stück besser als sensorische Erfahrung denn als ökologisches Plädoyer funktioniert, aber zumindest verlässt niemand das Theater und bestellt einen Weltraum-Cocktail. Allerdings enthält das Merchandising eine Flasche mit LED-Etikett.