Mit dem für 2025 geplanten Ende von Stranger Things sucht Netflix nach einer Serie, die das Zuschauerniveau halten kann. Wednesday mit Jenna Ortega und unter der Regie von Tim Burton aktualisiert den Mythos der Familie Addams mit einem jugendlichen und düsteren Ton, der Zuschauer verschiedener Altersgruppen anspricht und die Erfolgsformel ihres Vorgängers repliziert.
Der technische Motor hinter der Serie von Tim Burton 🎬
Die Produktion verwendet einen hybriden Ansatz aus Dreharbeiten an realen Schauplätzen in Rumänien und virtuellen, mit LED-Bildschirmen generierten Kulissen, ähnlich dem bei The Mandalorian verwendeten Verfahren. Die für Burton typische kontrastreiche Beleuchtung und die entsättigte Farbpalette werden mit Arri Alexa 65 Kameras und anamorphen Objektiven erzielt. Das Sounddesign verwendet binaurale Aufnahmen für die Tanzszene, wodurch ein immersives Erlebnis entsteht, das ohne massive digitale Effekte auskommt.
Und währenddessen lachen die Addams über das Publikum 😏
Das Merkwürdige ist, dass Wednesday, ein Mädchen, das soziale Medien hasst, zum meistgeteilten Meme von Netflix geworden ist. Während sie die Stirn runzelt, bereitet der Algorithmus der Plattform bereits einen Spin-off über ihren Onkel Fétido vor, denn wenn Hollywood eines gelernt hat, dann, dass man einer Figur, die nicht spricht, am besten gleich eine ganze Serie widmet. Die Ironie ist so scharf wie Things Finger.