Wada: Rundenbasierte Rollenspiele waren nie weg, sie waren nur inkognito

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Kazuhisa Wada, Director der Persona-Reihe, wollte Klartext zum angeblichen Comeback der rundenbasierten RPGs sprechen. Seiner Meinung nach ist dieses Genre nie verschwunden; es hat im Westen lediglich an Sichtbarkeit verloren. Aktuelle Titel wie Clair Obscur: Expedition 33 oder Baldur's Gate 3 haben neuen Generationen geholfen, ein System wiederzuentdecken, das immer da war, wenn auch abseits des medialen Rampenlichts.

Ein Bild, das Kazuhisa Wada zeigt, der selbstbewusst lächelt und zwischen zwei Regalen mit Videospielen steht. Links moderne westliche Titel wie Baldur's Gate 3 und Clair Obscur: Expedition 33 mit leuchtenden Covern. Rechts klassische japanische rundenbasierte Rollenspiele wie Persona 5 und Dragon Quest in verstaubten, halb versteckten Regalen. Wada hält eine Taschenlampe, die beide Seiten beleuchtet und symbolisiert, wie diese Spiele immer da waren und nur darauf warteten, wiederentdeckt zu werden. Im Hintergrund hängt ein Schild mit der Aufschrift: Sie waren nie weg.

Der Zug als technische Basis für modernes Storytelling 🎲

Wada erklärt, dass rundenbasierte Kämpfe keine Einschränkung sind, sondern ein Designwerkzeug, das mehr Kontrolle über den erzählerischen Rhythmus und die Strategie ermöglicht. Während Actionspiele Reflexe erfordern, geben Runden Zeit zum Nachdenken und zum Verarbeiten der Geschichte. Titel wie Persona 5 oder Baldur's Gate 3 selbst zeigen, dass sich das System mit einer klaren Benutzeroberfläche und dynamischen Animationen genauso flüssig anfühlt wie jede Echtzeit-Action.

Die verlorene Runde, die ihren Weg zurück nach Hause fand 🕹️

Es stellt sich heraus, dass rundenbasierte RPGs nicht tot waren, sie haben nur ihren Tod vorgetäuscht, damit man sie in Ruhe ließ. Während westliche Entwickler auf den Echtzeit-Action-Zug aufsprangen, machte Japan weiter sein eigenes Ding. Jetzt, wo Baldur's Gate 3 sich verkauft hat wie warme Semmeln, finden plötzlich alle, es sei eine brillante Idee. Gut, dass Wada uns daran erinnert hat, dass das Genre nie weg war; es hat nur darauf gewartet, wieder beachtet zu werden.