Kazuhisa Wada, Director der Persona-Reihe, wollte Klartext zum angeblichen Comeback der rundenbasierten RPGs sprechen. Seiner Meinung nach ist dieses Genre nie verschwunden; es hat im Westen lediglich an Sichtbarkeit verloren. Aktuelle Titel wie Clair Obscur: Expedition 33 oder Baldur's Gate 3 haben neuen Generationen geholfen, ein System wiederzuentdecken, das immer da war, wenn auch abseits des medialen Rampenlichts.
Der Zug als technische Basis für modernes Storytelling 🎲
Wada erklärt, dass rundenbasierte Kämpfe keine Einschränkung sind, sondern ein Designwerkzeug, das mehr Kontrolle über den erzählerischen Rhythmus und die Strategie ermöglicht. Während Actionspiele Reflexe erfordern, geben Runden Zeit zum Nachdenken und zum Verarbeiten der Geschichte. Titel wie Persona 5 oder Baldur's Gate 3 selbst zeigen, dass sich das System mit einer klaren Benutzeroberfläche und dynamischen Animationen genauso flüssig anfühlt wie jede Echtzeit-Action.
Die verlorene Runde, die ihren Weg zurück nach Hause fand 🕹️
Es stellt sich heraus, dass rundenbasierte RPGs nicht tot waren, sie haben nur ihren Tod vorgetäuscht, damit man sie in Ruhe ließ. Während westliche Entwickler auf den Echtzeit-Action-Zug aufsprangen, machte Japan weiter sein eigenes Ding. Jetzt, wo Baldur's Gate 3 sich verkauft hat wie warme Semmeln, finden plötzlich alle, es sei eine brillante Idee. Gut, dass Wada uns daran erinnert hat, dass das Genre nie weg war; es hat nur darauf gewartet, wieder beachtet zu werden.