Eine Studie der McGill University räumt mit dem Mythos auf, dass Vocal Fry, diese kratzige Stimme, die so sehr stört, ein Monopol junger Frauen sei. Bei der Analyse von 49 Kanadiern fanden die Forscher heraus, dass die akustischen Marker dieses Phänomens bei Männern häufiger auftreten. Außerdem nimmt das Knistern mit dem Alter zu. Weder Jugend noch weibliches Geschlecht sagen dieses Merkmal also voraus. 🎤
Akustische Analyse zeigt Geschlechterverzerrung in Sprachdaten 🧠
Das Team maß Parameter wie die Grundfrequenz und den Jitter (Tonhöhenschwankung) in Aufnahmen spontaner Sprache. Die Ergebnisse zeigten, dass Männer einen höheren Knistern-Index aufwiesen, was der allgemeinen Wahrnehmung widerspricht. Die Studie legt nahe, dass soziale Vorurteile ein Merkmal als störend abgestempelt haben, das in harten Daten eher männlich ist. Die Spracherkennungstechnologie sollte diese Erkenntnisse berücksichtigen, um verzerrte Algorithmen zu vermeiden.
Ältere Männer sind die Könige des Stimmknisters 👴
Es scheint, dass Vocal Fry keine Sache von Influencerinnen ist, sondern von mürrischen Großvätern. Die Daten zeigen, dass ältere Männer die Rangliste des Knisterns anführen. Also, wenn sich das nächste Mal jemand über eine kratzige Stimme beschwert, soll er seinen Großvater beim Fernsehen anschauen. Das weibliche Jugendstereotyp bröckelt: Der wahre Champion des Knisters hat graue Haare und einen Bart.