Virginia: globale Datenhauptstadt unter Nachbarschaftsdruck

10. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Im Osten Virginias konzentrieren sich 12 % der weltweiten Rechenzentrumskapazität, die für künstliche Intelligenz unerlässlich sind. Steuerbefreiungen lockten Technologiegiganten an, doch nun wehren sich die Anwohner gegen die Umweltauswirkungen dieser Anlagen, die enorme Mengen an Energie und Wasser verbrauchen und dabei Kohlenstoffemissionen sowie Wasserknappheit verursachen.

Illustration von Ost-Virginia: eine Landschaft aus Rechenzentren mit Hochspannungsmasten und Rauch, kontrastiert mit einem Wohnviertel, in dem Anwohner mit Schildern protestieren.

Die Energiekosten für das Training einer KI ⚡

Jedes Rechenzentrum benötigt zwischen 30 und 50 Megawatt Dauerleistung, vergleichbar mit dem Verbrauch einer Kleinstadt. Für das Training von Modellen wie GPT-4 sind wochenlange Rechenoperationen unter Volllast erforderlich, wobei Abwärme entsteht, die Wasserkühlsysteme mit 4 bis 8 Litern pro Kilowattstunde benötigt. Ohne Effizienzsteigerungen könnte sich der Strombedarf dieser Zentren bis 2030 verdoppeln.

Anwohner fordern weniger Daten und mehr Wasser für den Rasen 💧

Die Einwohner Virginias wissen nicht mehr, ob sie sich über den Verkehr oder darüber beschweren sollen, dass heiße Luft aus dem Wasserhahn kommt. Während die Unternehmen Arbeitsplätze versprechen, sehen die Anwohner, wie ihre Stromrechnungen steigen und die Flüsse sinken. Einige scherzen, dass die KI am Ende beim Rathaus um ein Glas Wasser bitten wird. Ironien des Fortschritts: Die Cloud verbraucht mehr Ressourcen als das feste Land.