Virginia: globale Datenhauptstadt unter Druck der Nachbarschaft

15. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Im Osten Virginias konzentrieren sich 12 % der weltweiten Rechenzentrumskapazität, die für künstliche Intelligenz unerlässlich sind. Steuerbefreiungen lockten Technologiegiganten an, doch nun wehren sich die Anwohner gegen die Umweltauswirkungen dieser Anlagen, die enorme Mengen an Energie und Wasser verbrauchen und dabei Kohlendioxidemissionen sowie Wasserknappheit verursachen.

Illustration des östlichen Virginias: eine Landschaft aus Rechenzentren mit Hochspannungsmasten und Rauch, kontrastiert mit einem Wohnviertel, in dem Anwohner mit Plakaten protestieren.

Die Energiekosten für das Training einer KI ⚡

Jedes Rechenzentrum benötigt zwischen 30 und 50 Megawatt Dauerleistung, vergleichbar mit dem Verbrauch einer Kleinstadt. Für das Training von Modellen wie GPT-4 sind wochenlange Rechenoperationen unter Volllast erforderlich, wobei Wärme entsteht, die wasserbasierte Kühlsysteme erfordert – mit einem Verbrauch von 4 bis 8 Litern pro Kilowattstunde. Ohne Effizienzsteigerungen könnte sich der Strombedarf dieser Zentren bis 2030 verdoppeln.

Anwohner fordern weniger Daten und mehr Wasser für den Rasen 💧

Die Bewohner Virginias wissen nicht mehr, ob sie sich über den Verkehr oder darüber beschweren sollen, dass aus dem Hahn heiße Luft kommt. Während die Unternehmen Arbeitsplätze versprechen, sehen die Anwohner, wie ihre Stromrechnungen steigen und die Flüsse sinken. Einige scherzen, dass die KI am Ende beim Rathaus um ein Glas Wasser bitten wird. Ironien des Fortschritts: Die Cloud verbraucht mehr Ressourcen als der feste Boden.