Im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf dokumentieren Jugendliche wie Anne die neonazistische Aktivität. Mit geschützter Identität erfassen sie Gewalt, Propaganda und alltäglichen Rassismus in diesem Plattenbaugebiet, wo radikale Gruppen mit Aufklebern und Graffiti versuchen, den öffentlichen Raum zu kontrollieren.
Überwachungstechnologie: Werkzeuge gegen den Hass 🛡️
Anne verwendet Kartierungs-Apps und Datenbanken, um Vorfälle zu katalogisieren. Ihre Arbeit stützt sich auf Open-Source-Software, die die Geolokalisierung von Aufklebern und Graffiti ermöglicht und die Erstellung von Heatmaps extremistischer Aktivitäten erleichtert. Diese Methodik, ähnlich der in Stadtstudien verwendeten, hilft, Muster der territorialen Ausbreitung radikaler Gruppen im Bezirk zu identifizieren.
Aufkleber mit GPS: der neue neonazistische Urbanismus 😅
Die Neonazis von Marzahn scheinen die Straßen mit einem Risiko-Brettspiel verwechselt zu haben. Würden sie dieselbe Energie in die Verschönerung von Fassaden stecken wie in die Arbeitssuche, wäre der Bezirk das neue Künstlerviertel Berlins. Allerdings haben ihre Aufkleber mehr sentimentalen als logistischen Wert: Sie halten weniger lang als ein Eis im Sommer.