Experten wie Moges Tadesse aus Addis Abeba warnten auf dem Welturbanisierungsforum, dass eine schnelle und schlecht gesteuerte Urbanisierung in Afrika und Südasien zu informellen Siedlungen, Ungleichheit und Umweltzerstörung führe. Die Reaktionsfähigkeit der Regierungen sei überfordert, und Tadesse forderte mehr internationale Investitionen, damit gefährdete Länder die Klimakosten bewältigen können, die von reicheren Nationen verursacht werden. Die dreizehnte Sitzung des Forums in Baku rief dazu auf, städtisches Wachstum als gelenkten Fortschritt, nicht als Problem zu betrachten.
Urbane Technologie: Sensoren und Daten zur Planung widerstandsfähiger Städte 🌍
Angesichts des urbanen Chaos ermöglichen technische Lösungen wie IoT-Sensoren, Geografische Informationssysteme (GIS) und Klimasimulationsmodelle die Kartierung informeller Siedlungen und die Vorhersage von Risiken. Diese Werkzeuge, kombiniert mit Algorithmen zur Ressourcenoptimierung, helfen Regierungen mit begrenzten Budgets, grundlegende Infrastruktur wie Entwässerung und Wohnraum zu priorisieren. Ihre Umsetzung erfordert jedoch Investitionen in Schulung und Hardware, etwas, das Tadesse als Schuld der Industrieländer gegenüber den am stärksten dem Klimawandel ausgesetzten Ländern bezeichnete.
Das Forum spricht von Fortschritt, aber die Viertel wachsen von selbst 🏚️
Während die Experten in Baku über gelenkte Urbanisierung diskutieren, vermehren sich in den Außenbezirken von Nairobi oder Dhaka die Häuser aus Blech und Pappe ohne Erlaubnis von irgendjemandem. Tadesse fordert internationale Investitionen, aber die reichen Länder antworten mit Wirkungsstudien und guten Absichten. Na ja, das nächste Forum findet in zwei Jahren statt, und bis dahin haben die informellen Siedlungen vielleicht schon ihr eigenes Glasfasernetz, das von den Nachbarn installiert wurde, um Netflix zu schauen, während sie auf das Trinkwasser warten.