Uncharted Vier: Der Abenteurer, der der Ernsthaftigkeit des heutigen Gamings trotzt

10. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung bleibt Uncharted 4: A Thief's End eine Oase der Unterhaltung in einem Markt, der von düsteren Titeln und intensiven Dramen dominiert wird. Während Naughty Dog mit The Last of Us postapokalyptische Welten oder mit God of War nordische Brutalität erkundet, setzt dieser Teil auf pulphafte Abenteuer. Nathan Drake rennt, springt und schießt mit einem Lächeln und erinnert uns daran, dass Unterhaltung auch leicht und lebendig sein kann.

Nathan Drake lächelt, während er zwischen Ruinen springt, Pistole in der Hand, unter einem goldenen Himmel voller Pulp-Abenteuer.

Die Grafikengine, die würdevoll altert 🎮

Naughty Dog verfeinerte seine proprietäre Engine, um flüssige Animationen und eine Gesichtsmodellierung zu bieten, die auch heute noch mit aktuellen Veröffentlichungen mithalten kann. Die dynamische Beleuchtung und die detaillierten Landschaften, von üppigen Dschungeln bis hin zu Kolonialstädten, nutzen die Hardware der PS4 voll aus. Das System aus Plattform-Einlagen und Kämpfen, mit einer Balance zwischen Schleichen und direkter Action, lässt den Spieler agil fühlen, ohne technische Frustration. All dies funktionierte ab Tag eins ohne massive Patches oder Updates.

Wenn das Drama eine Pause macht und der Abenteuerlust Platz gibt ☕

Während andere Helden mit Traumata und Apokalypsen beladen sind, löst Nathan Drake seine Probleme mit einem Witz und einem Enterhaken. In einer Welt, in der selbst Rennspiele existenzielle Handlungsstränge haben, erinnert uns Uncharted 4 daran, dass es in Ordnung ist, nicht jedes Mal das Universum zu retten. Manchmal reicht es, einen Schatz zu stehlen, einen Purzelbaum zu schlagen und Sully zu hören, wie er sich über die Hitze beschwert. Das wahre Gegenmittel gegen Ernsthaftigkeit ist eine gute Dosis purer Spaß.