Die Fundación Ibercaja hat einen mit Gold und Silber bestickten Mantel für die Virgen del Pilar in Auftrag gegeben, um das 150-jährige Bestehen der Einrichtung zu feiern. Das von der sevillanischen Werkstatt Orobordado entworfene Stück wurde seit Oktober letzten Jahres von acht Kunsthandwerkern gefertigt. Es verwendet Techniken des spanischen Barock und ist reich an Symbolik, die Aragonien repräsentiert. Es wird bis zum 25. Mai im Patio de la Infanta ausgestellt und am 28. Mai, dem genauen Jahrestag der Gründung, an die Basilika übergeben.
Acht Kunsthandwerker und barocke Techniken: So entstand dieses textile Kunstwerk 🧵
Die Werkstatt Orobordado wandte traditionelle Methoden des spanischen Barock an, wie die Reliefstickerei auf Samt und die Verwendung von laminierten Gold- und Silberfäden. Jeder Kunsthandwerker arbeitete sieben Monate lang von Hand, wobei spezielle Stickrahmen und Nadeln verwendet wurden, um die Edelmetalle zu befestigen. Der Prozess umfasst das Umwickeln der Fäden und das Durchbrechen der Teile, alles unter Aufsicht, um die Symmetrie der aragonesischen Motive zu gewährleisten. Das Ergebnis ist ein 1,5 Meter langes Textil mit einem Gewicht von knapp acht Kilogramm.
Die Jungfrau wird mehr Gold haben als so mancher Bankkontostand 💰
Die Virgen del Pilar wird einen Mantel mit mehr Karat erhalten als so manches Girokonto. Während die Sparer traurig auf ihre Kontoauszüge blicken, wird die Statue Gold und Silber tragen, das selbst eine Schweizer Bank neidisch machen würde. Allerdings wirft die Stickerei weder Zinsen noch Gebühren ab, auch wenn sie die Inflation sicherlich besser übersteht als ein Festgeldkonto. Zumindest kann die Jungfrau, falls sie Liquidität braucht, die Fäden immer noch verpfänden.