Ein Verschluss von 1985 erwacht wieder, um starre Gegenstände in flexible zu verwandeln

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das MIT hat eine vergessene Erfindung aus dem Jahr 1985 wiederentdeckt, um den Y-Reißverschluss zu schaffen, einen 3D-gedruckten Verschluss mit drei Seiten. Dieses von William Freeman entwickelte und damals abgelehnte Gerät ermöglicht es Campingausrüstung, medizinischen Schienen oder Robotern, innerhalb von Sekunden zwischen flexiblen und starren Zuständen zu wechseln, wobei Kunststoff als Basismaterial dient.

Eine Hand hält einen 3D-gedruckten Y-Reißverschluss, der drei Kunststoffseiten verbindet und starre Objekte in flexible verwandelt.

Automatisierte Software passt Krümmung und Bewegung des Verschlusses an 🛠️

Die Forscher des MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory haben ein Softwaretool entwickelt, das das Design dieser Verschlüsse automatisiert. Der Benutzer wählt Länge, Krümmungswinkel und gewünschte Bewegungen (gerade, gebogen, spiralförmig oder verdreht). Ein 3D-Drucker stellt sie aus Polymilchsäure oder thermoplastischem Polyurethan her. Das fast vier Jahrzehnte lang aufbewahrte Originalpatent von Freeman ermöglicht nun die Herstellung von Teilen, die sich ohne komplexe manuelle Eingriffe an spezifische Anforderungen anpassen.

Die Idee, die in den 80ern niemand wollte, druckt jetzt Zelte ⛺

William Freeman präsentierte seine Idee 1985 und wurde abgelehnt. Er ließ sie patentieren und verwahrte sie 38 Jahre lang in einer Schublade, in der Hoffnung, dass die Welt seine Vision einholen würde. Jetzt hat das MIT sie gerettet, damit wir Schienen drucken können, die sich wie Spaghetti biegen, oder Zelte, die plötzlich starr werden. Fast scheint es, als ob die Technologie gute Ideen gerne warten lässt, bis sich niemand mehr daran erinnert, wer sie hatte.