Die Friedensgespräche bleiben festgefahren, während die Ukraine einen entscheidenden Winter im Konflikt erlebt. Moskau vertraut darauf, dass die Krise im Nahen Osten den Fluss westlicher Waffen in die Ukraine umleitet und ihre Verteidigung schwächt. Die ukrainische Gegenoffensive hat begrenzte Fortschritte erzielt, aber die Kälte erschwert die Manöver und bedroht die Energienetze des Landes.
Drohnen und Raketen: die neue Schlacht um die zivile Infrastruktur 🚁
Für diesen Winter haben beide Seiten den Einsatz von Langstreckendrohnen und Marschflugkörpern intensiviert. Die Ukraine setzt Luftabwehrsysteme wie Patriot und IRIS-T ein, um Umspannwerke und Wärmekraftwerke zu schützen. Die russischen Angriffe mit Shahed-136 zielen jedoch darauf ab, diese Verteidigung zu sättigen. Die Logistik der Netzreparatur ist nun eine kritische Front, an der Ingenieurteams unter Beschuss arbeiten, um die Stromversorgung in Krankenhäusern und Schutzräumen aufrechtzuerhalten.
Putin fordert Heizung, bekommt aber nur eingefrorene Rechnungen ❄️
Währenddessen verspricht man in Moskau einen Winter der Energiebestrafung, aber die eigenen Bürger beschweren sich bereits über Gasabschaltungen in Sachalin. Es scheint, dass die Strategie, die Ukraine einzufrieren, einen Rückkopplungseffekt hat: Die Thermometer fallen und die Rechnungen steigen. Ironien des Klimas: Die Kälte unterscheidet nicht zwischen Schützengräben und Kremlbüros, sie fragt nur, wer das Brennholz bezahlt.