Die Operative Zentraleinheit der Guardia Civil hat ein neues Kapitel in den Ermittlungen gegen Begoña Gómez aufgedeckt. Laut dem Bericht erhielt ihre Gesellschaft Zahlungen von einem Unternehmen, das gleichzeitig eine Software nutzte, die von der Universität Complutense Madrid im Rahmen einer Vereinbarung entwickelt wurde. Eine Interessenverflechtung, die nun unter gerichtlicher Prüfung steht.
Die universitäre Software, die zweimal abrechnete 🧾
Das betreffende Computerprogramm wurde im Rahmen einer Vereinbarung zwischen der UCM und einer privaten Einrichtung entwickelt. Technische Berichte zeigen, dass das Tool die Optimierung von Datenverwaltungsprozessen ermöglichte. Das Unternehmen, das von der Software profitierte, stellte Rechnungen an die Gesellschaft von Gómez, während die UCM die personellen und technischen Ressourcen für deren Entwicklung bereitstellte. Die Ermittlungen zielen darauf ab, festzustellen, ob es nicht deklarierte Gegenleistungen oder eine Zweckentfremdung öffentlicher Mittel für private Aktivitäten gab.
Wenn die Software Rechenschaft ablegt... und Rechnungen stellt 💻
Es scheint, dass das Computerprogramm nicht nur Daten verarbeitete, sondern auch Zahlungen mit beneidenswerter Treffsicherheit abwickelte. Während das Unternehmen die Software kostenlos oder zu geringen Kosten nutzte, erhielt die Gesellschaft von Gómez bezahlte Rechnungen. So ähnlich, wie einen Freund zu haben, der dir das Auto überlässt, dir aber das Parken in Rechnung stellt. Die UCO versucht mit ihrer Lupe zu klären, ob die universitäre Vereinbarung ein Schnäppchen oder schlicht ein Akt kreativer Buchführung war.