Kata Tüttő, ehemalige Vizebürgermeisterin von Budapest und derzeitige Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, hat ihre Absicht erklärt, die zurückgehaltenen EU-Gelder für Ungarn freizugeben. In einem Kontext der Spannungen mit Brüssel und mit Blick auf die Wahlen 2026 versichert die Oppositionsfigur, dass Budapest unter der Regierung Orbáns gelitten habe, und warnt vor einer Zentralisierung, die die europäischen Regionen bedroht.
Die digitale Bürokratie als Schlüssel zu den eingefrorenen Geldern 🔐
Um die blockierten 21 Milliarden Euro zurückzuerhalten, muss Ungarn 27 übergeordnete Meilensteine erfüllen, darunter Justiz- und Korruptionsbekämpfungsreformen. Die Implementierung von auf Blockchain basierenden Fondsverwaltungssystemen und Echtzeit-Transparenzplattformen wäre der Schlüssel zur Prüfung der öffentlichen Ausgaben. Die Orbán-Regierung hat jedoch Widerstand gegen die Einführung dieser externen Kontrolltechnologien gezeigt und bevorzugt zentralisierte Systeme, die die Rückverfolgbarkeit erschweren.
Tüttő: die Heldin, die verspricht, das Geld zurückzubringen, das Orbán verloren hat 🦸♀️
Die ehemalige Vizebürgermeisterin versichert, dass sie die Gelder freigeben wird, wie jemand, der nach einer Partynacht die Autoschlüssel findet. Aber Vorsicht, denn der Weg ist voller Schlaglöcher: Orbán sagt seit Jahren, dass diese Gelder ihm gehören, und jetzt stellt sich heraus, dass den Schlüssel eine Dame aus dem Ausschuss der Regionen hat. In der Zwischenzeit fragen sich die Bürger in Budapest, ob das Geld ankommen wird, bevor die U-Bahn-Arbeiten von selbst fertig werden.