Türkische Sicherheitskräfte sind in den Hauptsitz der Republikanischen Volkspartei (CHP) in Ankara eingedrungen, um ein Gerichtsurteil zu vollstrecken, das die interne Wahl von 2023 für ungültig erklärt. Der abgesetzte Vorsitzende Özgür Özel hatte sich im Gebäude verschanzt und bezeichnete die Operation als einen Justizputsch, wobei er den Obersten Gerichtshof anrief. Die Regierung setzt Kemal Kilicdaroglu wieder als Parteivorsitzenden ein.
Die Überwachungstechnologie, die die Belagerung der CHP vorhersah 🛰️
Während der Operation setzten die Behörden Gesichtserkennungssysteme an den Zugängen zum Gebäude und Überwachungsdrohnen ein, um die Bewegungen der Anhänger zu überwachen. Die Telefonzentrale der CHP wurde mit einem IMSI-Abhörsystem abgefangen, wodurch die interne Kommunikation blockiert wurde. Darüber hinaus wurden Signalstörer eingesetzt, um zu verhindern, dass Özel live aus seinem Büro senden konnte – eine gängige Taktik bei politischen Hochspannungsoperationen in der Region.
Özel verschanzt: Der Anführer, der Pizza bestellte und die Partei verlor 🍕
Während Özel sich einschloss und Widerstand versprach, rissen die Beamten die Tür mit einem hydraulischen Rammbock ein. Lokalen Quellen zufolge hatte der Oppositionsführer kurz vor der Räumung Essen bestellt. Die Lieferfahrer kamen an, als niemand mehr da war, um die Pizza entgegenzunehmen. Am Ende wurde Özel abgeführt, aber zumindest sparte er sich die Lieferrechnung. Ironie der Politik, wenn man mit Hunger Politik macht.