Der jüngste Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping beschwor den Geist des historischen Händedrucks von Nixon und Zhou Enlai im Jahr 1972 herauf. Die Bühne hatte sich jedoch verändert: Das diplomatische Abendessen ersetzte das traditionelle Huaiyang-Menü durch BBQ-Rippchen nach dem Geschmack des US-Präsidenten. Das von Symbolik durchdrungene Treffen fand unter einem Mantel extremer Sicherheit und einer beispiellosen digitalen Kontrolle für die Washingtoner Delegation statt.
Firewall 2.0: Konnektivität als diplomatisches Werkzeug 🔒
Die US-Delegation erlebte während ihres Aufenthalts in Peking eine eingeschränkte Konnektivität. Nahestehende Quellen deuten an, dass die Telefone der Berater mit eingeschränkten lokalen Netzwerken funktionierten, die den Zugang zu Diensten wie Google, WhatsApp oder X verhinderten. Diese für Besucher in China übliche Maßnahme wurde für das Präsidentengefolge verschärft. Während Trump speiste, debattierte sein technisches Team darüber, wie Berichte gesendet werden könnten, ohne die Regeln des Gastgebers zu verletzen. Die Technologie wurde in diesem Fall zu einem Instrument des stillen Drucks.
Von Zhou Enlai zum Trump-Menü: Die Entwicklung des Protokolls 🍖
Man sagt, Diplomatie werde am Tisch geschmiedet. 1972 prostete Zhou Enlai mit Maotai zu; 2025 kostete Trump mit Barbecue-Soße überzogene Rippchen. Der Menüwechsel ist nicht unbedeutend: Wollte man früher mit der hohen chinesischen Kochkunst beeindrucken, wird heute mit einem Gericht verhandelt, das keine Stäbchen benötigt. Zumindest ersparte sich die Delegation die Diskussion, ob man die Stoffserviette benutzen solle oder nicht.