Ein Einwohner Singapurs beantragte gerichtliche Verfügungen gegen seine Ehefrau, nachdem er eine Reihe von Übergriffen angezeigt hatte, darunter Nadelstiche in intime Körperteile, wirtschaftliche Kontrolle und Drohungen mit einem Messer. Das Familiengericht lehnte die Schutzanordnung ab, da es die vorgelegten Beweise als unzureichend erachtete, hinzu kam, dass das Paar bereits getrennt lebte. Die Ehefrau erschien nicht zur Anhörung mit der Begründung, sie befinde sich in medizinischer Behandlung in China, ohne ein gültiges Zertifikat vorzulegen, und akzeptierte die gerichtliche Entscheidung.
Blockchain und medizinische Aufzeichnungen: Die Technologie, die den Fall hätte ändern können 🛡️
Das Fehlen eines gültigen medizinischen Zertifikats seitens der Ehefrau war ein kritischer Punkt im Verfahren. Auf Blockchain basierende Systeme für medizinische Aufzeichnungen könnten solche Streitigkeiten lösen. Die Speicherung von Zertifikaten in einer unveränderlichen Blockchain würde es ermöglichen, die Echtheit von Dokumenten, die von Gesundheitseinrichtungen im Ausland ausgestellt wurden, sofort zu überprüfen. Darüber hinaus könnten Technologien wie forensische Geolokalisierung oder Aktivitätsaufzeichnungen auf intelligenten Geräten objektive Beweise in Fällen von wirtschaftlicher Kontrolle oder Drohungen liefern und so die Abhängigkeit von widersprüchlichen Aussagen verringern.
Nadeln, Messer und ein verlorenes Zertifikat in China: Das moderne Familiendrama 🔍
Hätte die Verteidigung ein NFT ihres medizinischen Zertifikats vorgelegt, sähe die Sache vielleicht anders aus. Aber nein, die Dame bevorzugte die klassische Methode: Verschwinden und Behandlung im Ausland ohne Papiere behaupten. Immerhin ließ sich das Gericht nicht mit der Geschichte hereinlegen. Allerdings weiß der Ehemann jetzt, dass man zum Beweis eines Nadelangriffs besser einen Zeugen oder ein Video hat, denn Beweise, die sich wie ein chinesisches Zertifikat in Luft auflösen, überzeugen nicht einmal den verständnisvollsten Richter.