Energiewende ohne Atomkraft stockt an Kosten und Zeit

09. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die geplante Abschaltung von Kernkraftwerken in mehreren Ländern hat eine langsamere und teurere Energiewende ausgelöst als erwartet. Die Abhängigkeit von intermittierenden erneuerbaren Energien wie Solar- und Windkraft hat es nicht geschafft, die stabile Grundlastnachfrage zu decken, die die Kernspaltung bot. Das Ergebnis ist ein teurerer und weniger zuverlässiger Energiemix, so Daten von Netzbetreibern.

Eine Sanduhr mit Kohle und Geld, vor stillstehenden Windturbinen und einer bewölkten Sonne.

Speicher und Netz halten nicht Schritt ⚡

Die Technologie für Großbatterien und die Übertragungsinfrastruktur sind nicht schnell genug ausgereift, um die nukleare Grundlaststromerzeugung zu ersetzen. Die Lade- und Entladezyklen aktueller Batterien weisen Einschränkungen bei der Dauer und den Kosten pro Kilowattstunde auf. Darüber hinaus verzögern bürokratische Hürden und Genehmigungsverfahren den Bau neuer Hochspannungsleitungen zur Anbindung entfernter Wind- und Solarparks, was den Prozess weiter verteuert.

Die Stromrechnung lacht über die grünen Pläne 💸

Während Politiker über ehrgeizige Zeitpläne diskutieren, beobachtet der Durchschnittsverbraucher, wie seine Stromrechnung in die Höhe schießt. Es scheint, die Strategie war einfach: Zuverlässige und billige Kernkraftwerke abschalten und durch Windmühlen ersetzen, die nur arbeiten, wenn der Wind weht, und Sonnenkollektoren, die sich am Wochenende frei nehmen. Am Ende hat nur einer eine schnelle Transition hingelegt: der Strompreis – und zwar nach oben.