Level-5 hat mit Professor Layton und die Dampfende Neue Welt einen bedeutenden technischen Sprung gemacht und das klassische 2D zugunsten einer 3D-Umgebung mit Steampunk-Ästhetik aufgegeben. Die firmeneigene Engine des Unternehmens war entscheidend, um die visuelle Identität zu bewahren, indem sie ein Rendering integriert, das Aquarell imitiert. Diese Änderung modernisiert nicht nur die Serie, sondern bewahrt ihre erzählerische Essenz durch flüssige Filmsequenzen und ein akribisches künstlerisches Design.
Technische Pipeline: Maya, Photoshop und firmeneigene Engine 🎨
Um diese Weiterentwicklung zu erreichen, nutzte das Team Autodesk Maya als Rückgrat der 3D-Modellierung und erschuf Charaktere und Umgebungen mit stilisierten Proportionen, die an die ursprüngliche Kunst erinnern. Adobe Photoshop war in der Texturierungs- und Puzzle-Design-Phase unerlässlich und ermöglichte das Malen von Farbkarten, die später in die firmeneigene Engine integriert wurden. Diese für die Serie optimierte Engine wendet fortschrittliches Cel-Shading und Nachbearbeitungsfilter an, die Aquarell replizieren, während die Filmsequenzen in Echtzeit gerendert werden, um die visuelle Kohärenz zu wahren. Die Entscheidung, weder Unreal noch Unity zu verwenden, resultiert aus der Notwendigkeit einer absoluten Kontrolle über die Beleuchtung und die Übergänge zwischen Rätsel- und Erkundungsszenen.
Die Herausforderung, die Essenz in 3D zu bewahren 🧩
Der Übergang zu 3D ist nicht nur technisch, sondern auch künstlerisch. Level-5 stand vor der Herausforderung, dass die neue Räumlichkeit die zweidimensionale Magie, die das Franchise ausmachte, nicht zerstören durfte. Die Verwendung von Maya ermöglichte es, die klaren und ausdrucksstarken Silhouetten der Charaktere beizubehalten, während Photoshop die Pastellfarbpaletten anpasste, damit das endgültige Rendering nicht an Wärme verlor. Die firmeneigene Engine schafft es durch die Handhabung von weichen Schatten und dicken schwarzen Konturen, dass jeder Frame wie ein animiertes Märchenbuch wirkt, was beweist, dass eine maßgeschneiderte Engine immer noch eine praktikable Option ist, um die Identität einer legendären Serie zu bewahren.
Wie Level-5 die Herausforderung gemeistert hat, die erzählerische und künstlerische Essenz der Serie beim Übergang zu einem stilisierten 3D-Modelling in Layton: New World of Steam zu bewahren, und welche Rendering- oder Beleuchtungstechniken entscheidend waren, um die Atmosphäre des klassischen 2D zu erhalten
(PS: 90% der Entwicklungszeit ist Polieren, die anderen 90% sind Fehlerbehebung)