Disney und Pixar haben mit Toy Story im Jahr 1995 einen Wendepunkt in der Animation markiert und gezeigt, dass digitale Geschichten eine Seele haben können. Fast dreißig Jahre später überlebt das Franchise nicht nur, sondern bereitet sich auf seinen fünften Teil vor. Nur wenige Tage vor dem Start analysieren wir, wie es dieser Saga gelungen ist, relevant zu bleiben, ohne völlig auszubrennen.
Der unsichtbare Motor: Wie Pixar den technischen Kollaps vermied 🛠️
Seit dem ersten Film musste Pixar bei jedem Schritt innovativ sein. Für Toy Story 5 hat das Entwicklungsteam die Systeme für globale Beleuchtung und Stoffsimulation optimiert, sodass die Spielzeuge echter aussehen, ohne ihre plastische Essenz zu verlieren. Die Physik-Engine, die für Actionszenen entscheidend ist, wurde neu geschrieben, um komplexe Interaktionen zwischen kleinen Objekten zu bewältigen. All dies läuft auf einer Rendering-Architektur, die schnelle Iterationen ermöglicht – etwas, das 1995 undenkbar war, als ein einzelnes Bild Stunden zur Berechnung benötigte.
Woody und Buzz: Zwei alte Hasen, die nicht in Rente gehen wollen 🪀
In diesem fünften Teil hinterfragt Woody erneut seinen Platz in der Welt, etwas, das er bereits in den vier vorherigen getan hat. Buzz hingegen versteht immer noch nicht ganz, wie die Knöpfe seines Weltraumrucksacks funktionieren. Die Handlung verspricht einen neuen Bösewicht, aber wir alle wissen, dass der wahre Feind der Zahn der Zeit und eine Spielzeugbatterie ist, die nie lange genug hält. Allerdings haben sie zumindest noch nicht auf das Multiversum zurückgegriffen. Noch nicht.