Tomoki Kyoda, zentraler Regisseur von Eureka Seven, verteidigt die traditionelle Animation im Mecha-Genre angesichts des Vormarschs von CGI. Seine Vision verbindet Dramen über das Erwachsenwerden von Jugendlichen mit Kämpfen organischer und detaillierter Roboter und erschafft so ein Epos, das handgezeichnete Bewegung über digitale Texturen stellt. Mit Werken wie RahXephon hat sich Kyoda als eine Referenz für handwerkliche Animationskunst in der Industrie positioniert.
Der handwerkliche Widerstand: Warum der Handstrich im Mecha noch dominiert ✍️
Kyoda vertritt die Ansicht, dass traditionelle Animation eine Dynamik und Ausdruckskraft bietet, die CGI in Kampfsequenzen nicht replizieren kann. In Eureka Seven priorisieren die mechanischen Designs des LFO (Light Finding Operation) organische Linien und fließende Bewegungen und vermeiden so die Steifheit von 3D-Modellen. Der Regisseur argumentiert, dass die Einzelbildanimation komplexere Choreografien und eine visuell kohärentere Integration mit der Umgebung ermöglicht, etwas, das CGI zugunsten technischer Realitätsnähe tendenziell vereinfacht.
Wenn der Bleistift schneller ist als der Render (und billiger, sagt man) 😅
Kyoda muss sich wohl aktuelle Mecha-Serien mit CGI ansehen und denken: Wo sind die 24 Stunden Arbeit pro Sekunde Animation geblieben?. Während einige Studios mit generischen 3D-Modellen Zeit sparen, besteht er darauf, dass ein handgezeichneter Roboter den Schweiß des Piloten besser vermittelt. Oder das, oder der Bleistift war einfach billiger als der Kauf einer Maya-Lizenz.