Timmy der Pottwal kehrt zurück auf die Bühne, diesmal leblos in Dänemark

17. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Buckelwal, der Schlagzeilen machte, weil er über einen Monat lang an der deutschen Ostseeküste gestrandet war, wurde tot vor der dänischen Küste gefunden. Die dänische Umweltbehörde bestätigte am Samstag, dass der als Timmy identifizierte Wal einen Ortungssender trug, der während seiner Rettung angebracht worden war. Taucher konnten seine Rückenflosse fotografieren und den Sender bergen, wodurch seine Identität nach einer letzten Reise ohne Happy End bestätigt wurde.

Ein toter Wal liegt in dänischen Gewässern, mit einem Ortungssender an seiner Rückenflosse, unter einem grauen Himmel.

Der Ortungssender, der seine Identität verriet 🐋

Das Ortungssystem, das Timmy während seiner Rettung in Deutschland angebracht wurde, war entscheidend für seine Identifizierung. Die dänischen Taucher bargen den Sender, dessen Design und Position auf der Rückenflosse mit den Aufzeichnungen des deutschen Einsatzes übereinstimmten. Diese Art von Geräten, die zur Überwachung von Wanderungen und Verhaltensmustern eingesetzt werden, werden normalerweise mit Saugnäpfen befestigt und haben eine begrenzte Lebensdauer. In diesem Fall überlebte das Gerät das Tier und ermöglichte es, den Kreis einer Geschichte zu schließen, die mit einer Strandung begann und mit einem forensischen Fund in dänischen Gewässern endete.

Timmy: Vom Medienstar zum Museumsstück 🎬

Timmy hatte mehr Bildschirmzeit als so mancher Nebendarsteller. Nach einem Monat Strandung in Deutschland gelang ihm die Flucht, nur um tot in Dänemark aufgefunden zu werden. Wenigstens wird sein Ortungssender jetzt für mehr nützen, als dass Biologen wissen, wohin er nicht hätte gehen sollen. Vielleicht war seine letzte Reise eine schlecht geplante Touristenfahrt: Er besuchte zwei Länder und zahlte keinen Cent Maut. Ruhe in Frieden, Timmy, dein GPS hat keinen Akku mehr.