Das Internationale Filmfestival von Toronto stärkt sein Engagement für Animation mit einer neuen Reihe mit dem Titel Drawn Universes: Visions in Animation. Kuratiert vom Anime-Filmemacher Masaaki Yuasa, wird das Programm im November und Dezember im TIFF Lightbox gezeigt. Es soll einen Überblick über die Geschichte, Kunst und Innovation des Mediums bieten, mit Schwerpunkt auf Anime, und dabei einflussreiche Künstler der Vergangenheit mit zeitgenössischen Stimmen kombinieren. Die Filme und Termine werden in Kürze bekannt gegeben.
Animation als technische und narrative Sprache 🎬
Diese Initiative ist keine isolierte Geste. Sie folgt auf die Reihe Pop Japan! im Jahr 2023 und die Erweiterung des Programms Animate, was auf ein anhaltendes Interesse hindeutet, Anime als technische Ausdrucksform zu erkunden. Yuasa, bekannt für seinen fließenden und experimentellen Stil in Werken wie Mind Game und Devilman Crybaby, bringt eine Kuratierung mit, die wahrscheinlich visuelle Erzählweise und Innovation in Animationstechniken priorisieren wird. Die Auswahl verspricht zu zeigen, wie sich das Medium von seinen klassischen Grundlagen hin zu zeitgenössischen digitalen Ansätzen entwickelt hat, ohne auf leere Prestige-Etiketten zurückzugreifen.
Aber erwarte nicht, Astro Boy in Dauerschleife zu sehen 🤯
Keine Panik: Die Reihe wird kein Marathon von Achtziger-Jahre-Klassikern für Nostalgiker, die Lust aufs Heulen haben. Yuasa hat den Ruf, unberechenbar zu sein, also ist es wahrscheinlich, dass sie eine psychedelische Rarität einbauen, bei der du dich fragst, ob der Projektor richtig funktioniert. Zumindest kannst du, wenn etwas schiefgeht, immer die Kuratierung oder den Kaffee im TIFF Lightbox beschuldigen. Aber mach dich bereit, darüber zu diskutieren, ob das, was du siehst, Kunst oder ein animierter epileptischer Anfall ist.