Prime Video holt den Geist der 50er Jahre mit The Vast of Night zurück, einem Science-Fiction-Film, der die Nostalgie von Stranger Things mit der Spannung von Unheimliche Begegnung der dritten Art verbindet. Angesiedelt in New Mexico, folgt er zwei Jugendlichen, die eine mysteriöse Audiofrequenz empfangen. Mit 92 % auf Rotten Tomatoes setzt der Film auf Atmosphäre und Sounddesign, um eine wachsende Paranoia zu erzeugen.
Wie Klang und Radio das Unbekannte konstruieren 🎛️
Der Film nutzt alltägliche Technologie der 50er Jahre, wie Röhrenradios und Telefonvermittlungen, um ein Gefühl der Bedrohung zu erzeugen. Regisseur Andrew Patterson entfaltet lange Plansequenzen, die den Zuschauer in eine verlassene Kleinstadt hüllen. Das Sounddesign ist entscheidend: Das Summen und Rauschen auf den Frequenzen erzeugt Unbehagen, ohne dass visuelle Effekte nötig sind. Jedes alltägliche Geräusch verwandelt sich in eine mögliche außerirdische Botschaft und hält die Spannung konstant.
Der Alien kommt nicht, aber der Nachbar ruft die Polizei 📞
Das Beste an The Vast of Night ist, dass es gelingt, dich mehr vor einer Radiofrequenz als vor einem Monster mit Tentakeln fürchten zu lassen. Die Protagonisten verbringen den Film damit, Rauschen zu hören, während die Einheimischen die Polizei rufen, um sich über den Lärm zu beschweren. Falls du jemals dachtest, dein Nachbar mit der Stereoanlage sei nervig, warte ab, bis er ein interstellares Signal einfängt. Am Ende ist die Paranoia so ansteckend, dass dir sogar die Mikrowelle verdächtig vorkommen wird.