Der letzte Walsänger: Wale, Zweifel und ein Ozean, den es zu retten gilt

07. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Am 5. Juni kommt The Last Whale Singer in die Kinos, ein animiertes Abenteuer, das Vincent, einen jungen Buckelwal, begleitet. Der Film unter der Regie von Reza Memari zeigt einen Wal, der seine Unsicherheiten überwinden muss, um seine Stimme zu finden und den Ozean zu schützen. Es ist nicht nur ein Film: Es ist Teil eines plattformübergreifenden Universums mit Videospiel, Serie und interaktivem Buch, alles mit einer klaren Umweltbotschaft.

Ein junger Buckelwal mit leuchtenden, ängstlichen Augen schwimmt in einem tiefblauen Ozean. Im Hintergrund ein lebendiges Korallenriff und ein kleines Fischerboot.

Ein digitales Ökosystem jenseits der Leinwand 🎮

Das Projekt beschränkt sich nicht auf die große Leinwand. Es umfasst ein Unterwasser-Erkundungsvideospiel, bei dem die Spieler Vincent in Echtzeit führen, eine Serie, die die Geschichte episodisch erweitert, und ein interaktives Buch mit erweiterter Realität. Jede Plattform nutzt unterschiedliche Technologie, um die ökologische Botschaft zu verstärken, ohne Inhalte zu wiederholen. Ziel ist es, dass der Nutzer aus verschiedenen Blickwinkeln in Vincents Welt eintauchen kann und dabei etwas über Meeresschutz lernt, während er spielt oder liest.

Wale in Therapie: Der Ozean als emotionaler Coach 🐋

Einen Buckelwal mit Selbstwertkrise zu sehen, ist fast so tröstlich wie ein Oktopus, der Lebensratschläge gibt. Vincent zweifelt an seiner Stimme, aber er muss sich wenigstens nicht einer Zoom-Besprechung oder einer Netflix-Rechnung stellen. Während er singen lernt, lernen wir, dass es einfacher ist, den Ozean zu retten, als zu entscheiden, welche Serie wir als nächstes sehen. Aber Vorsicht vor Mikroplastik: Es ruiniert zwar nicht die Landschaft, aber den Witz.