Thermografie und Dreidimensionalscan zur Vorhersage des Versagens eines Kohlenstoffmasts

30. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Kohlefaser-Mast eines Super-Katamarans des America's Cup kollabierte ohne Vorwarnung während einer Spannmanöver des Stags. Erste Untersuchungen deuten auf ein lokales Beulen in den Verbundwänden hin, eine für das menschliche Auge unsichtbare Mikrodeformation, die jedoch mit fortschrittlichen zerstörungsfreien Analysetechniken nachweisbar ist. Dieser Fall verdeutlicht die Notwendigkeit, aktive Thermografie und Laserscanning in die Protokolle der vorausschauenden Wartung für Strukturen unter zyklischer Ermüdung zu integrieren. 🏆

Thermografie und 3D-Laserscanning erkennen Mikrodeformationen im Kohlefasermast vor dem Ermüdungsversagen

Workflow: Von der Punktwolke zur Spannungssimulation 🔬

Der Analyseprozess begann mit der Erfassung des Masts mittels hochauflösendem Laserscanning, wodurch eine Punktwolke mit Millionen von Koordinaten generiert wurde. Diese wurde in RealityCapture verarbeitet, um ein präzises 3D-Netz der deformierten Geometrie zu erhalten. Dieses Modell wurde in Altair Radioss importiert, wo eine Aufprall- und Verformungssimulation konfiguriert wurde, um die Spannungsbedingungen des Stags nachzubilden. Parallel dazu wurde Infrarot-Thermografie auf die Verbundoberfläche angewendet, um Bereiche mit Wärmekonzentration zu identifizieren, die auf innere Reibung und aktive Mikrorisse hinweisen. Die abschließende geometrische Validierung erfolgte in Rhino, indem die simulierte Verformung mit den tatsächlichen Scannmessungen verglichen wurde, um das prädiktive Ermüdungsmodell zu kalibrieren.

Versagensprävention bei kritischen Strukturen ⚙️

Der Fall des Super-Katamarans zeigt, dass das katastrophale Versagen eines Kohlefasermasts kein Zufall ist, sondern das Ergebnis einer unsichtbaren Schadensakkumulation. Die Integration von Thermografie als Sensor für Mikrodeformationen und 3D-Scanning zur Validierung von Finite-Elemente-Modellen ermöglicht es, das strukturelle Kollaps vorherzusagen. Für Ingenieure und Konstrukteure bietet dieser Workflow eine klare Roadmap: die digitale Realität erfassen, die extremen Spannungen simulieren und die Ermüdungsparameter anpassen, bevor das Material aufgibt.

Ist es möglich, die durch Thermografie erfassten Wärmeemissionsmuster mit den durch 3D-Scanning detektierten submillimetergenauen Verformungen zu korrelieren, um eine Frühversagensschwelle für einen Kohlefasermast unter zyklischen Lasten festzulegen?

(PS: Materialermüdung ist wie deine nach 10 Stunden Simulation.)