Robert Kirkman, Joe Casey und Andy Kubert schließen sich zusammen, um Terminal zu veröffentlichen, eine Serie, die das Superhelden-Genre wiederbeleben soll. Die Prämisse verbindet Horror mit der überladenen Ästhetik der Comics der 90er Jahre und präsentiert zwei übermenschliche Fraktionen, die in einem Konflikt ohne klare Helden gefangen sind. Das Universum ist völlig neu, und die Schöpfer setzen stark auf eine ereignisorientierte Erzählweise, trotz der Skepsis des Marktes gegenüber originellen Ideen.
Der technische Motor des neuen übermenschlichen Universums ⚙️
Die Entwicklung von Terminal stützt sich auf einen Produktionsansatz, der Kuberts beeindruckende Kunst priorisiert, mit dichten und dynamischen Panels, die an den Stil der 1990er Jahre erinnern. Die Erzählung ist um moralisch mehrdeutige Fraktionen herum aufgebaut und vermeidet den klassischen Manichäismus. Jede Ausgabe ist so konzipiert, dass sie als eigenständiges Ereignis innerhalb eines größeren Handlungsbogens funktioniert, mit einem Rhythmus, der die Aufmerksamkeit des modernen Lesers fesseln soll, ohne auf externe Crossover angewiesen zu sein. Die redaktionelle Planung ist akribisch, mit monatlichen Lieferungen, die enge Fristen einhalten.
Zwei Fraktionen, die sich hassen, und wir wissen nicht warum 💥
Das Beste an Terminal ist, dass niemand recht hat. Eine Fraktion glaubt, dass Macht kontrolliert werden muss; die andere, dass sie befreit werden muss. Beide haben gewichtige Gründe, und keine ist sympathisch. Der Leser kann also per Münzwurf eine Seite wählen oder einfach das Chaos genießen, während die Charaktere sich anschreien und Laserstrahlen aus den Augen schießen. Schließlich ging es in den 90ern nicht um die Botschaft, sondern darum, dass die Cover glänzten.