Microsoft entfernt den Together Mode aus Teams, eine Funktion, die Teilnehmer zuschnitt und sie in einem gemeinsamen virtuellen Raum versammelte. Sie ermöglichte Gesten wie Schulterklopfen oder digitale Handschläge. Obwohl sie visuelle Ablenkungen reduzierte, war ihr praktischer Nutzen begrenzt. Das Unternehmen strebt an, die Benutzeroberfläche zu vereinfachen, Klicks zu reduzieren und die Fragmentierung zwischen Plattformen zu beseitigen.
Technische Grundlagen und die Vereinfachung der Benutzeroberfläche 🛠️
Der Together Mode verarbeitete die Videostreams jedes Teilnehmers, wendete Echtzeit-Bildsegmentierung an und platzierte sie in einem vordefinierten Hintergrund. Dies erforderte zusätzliche GPU-Ressourcen und Bandbreite, was bei einfacheren Geräten zu Latenz führte. Microsoft rechtfertigt die Entfernung mit der Reduzierung der Fragmentierung zwischen Desktop-, Web- und Mobilversionen sowie der Verringerung der Benutzerverwirrung durch weniger Optionen und Klicks in der Benutzeroberfläche.
Abschied von den Händeschütteln ohne Hände 👋
Wenn du jetzt virtuell abklatschen möchtest, musst du dich mit einem Emoji zufriedengeben. Der Together Mode versprach den ultimativen digitalen Gruß, wirkte in der Praxis aber wie ein Schulprojekt mit Greenscreen und schlechter Beleuchtung. Microsoft entfernt ihn, denn seien wir ehrlich: Niemand weiß so genau, wie diese Hände geschlagen wurden, ohne den Bildschirm zu berühren. Wenigstens wird die Verwirrung jetzt geringer sein.