Das deutsche Unternehmen TANIOBIS treibt seine AMtrinsic-Pulverpalette für die additive Fertigung von medizinischen Implantaten voran und präsentiert Tantal- und Nioblegierungen als Alternative zu Titan. Derzeit macht Titan Ti-6Al-4V mehr als 90 % der orthopädischen und dentalen Implantate aus, aber bei jedem fünften Patienten setzt es Aluminium- und Vanadiumionen frei, was zytotoxische Reaktionen und Entzündungen verursacht.
Die Chemie der AMtrinsic-Pulver in der additiven Fertigung 🧪
Die AMtrinsic-Pulver basieren auf mechanischen Legierungs- und Atomisierungsprozessen, die Reinheit und Fließfähigkeit im 3D-Druck gewährleisten. Die Tantal- und Nioblegierungen bieten Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität ohne die Nebenwirkungen von Vanadium und Aluminium. TANIOBIS optimiert die Partikelmorphologie, um die Sinterung zu verbessern und Defekte in den Endteilen zu reduzieren. Dies ermöglicht die Herstellung von Implantaten mit komplexen Geometrien, wie porösen Strukturen für die Osteointegration, ohne die zytotoxischen Risiken von Ti-6Al-4V.
Titan ist nicht mehr so schön, wenn es Ionen abgibt 😬
Titan Ti-6Al-4V ist seit Jahren der König der Implantate, aber es stellt sich heraus, dass jeder fünfte Patient eine Extraportion Aluminium und Vanadium bekommt, ohne darum gebeten zu haben. Es ist, als ob Ihr neues Knie ein Abonnement für chronische Entzündungen mitbringt. TANIOBIS kommt mit Tantal und Niob, die zumindest nicht die schlechte Angewohnheit haben, giftige Metalle freizusetzen, wenn niemand hinsieht. Vielleicht ist es an der Zeit, Titan in den Ruhestand zu schicken, bevor der Körper des Patienten krankgeschrieben wird.