Take-Two verteidigt zwölf Jahre Entwicklung von Judas, dem neuen Spiel von Ken Levine

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive, hat erklärt, warum das Unternehmen weiterhin Judas finanziert, den ambitionierten nicht-linearen Shooter von Ken Levine (Schöpfer von BioShock), obwohl dieser sich seit über einem Jahrzehnt in der Entwicklung befindet. Laut Zelnick sind steigende Kosten in der Branche nur für Titel mit großem Verkaufspotenzial gerechtfertigt, und das Unternehmen ist bereit, das Risiko für Projekte einzugehen, die es als Blockbuster betrachtet.

Ein Geschäftsmann im Anzug hält ein Spiel namens Judas, vor einer Uhr, die 12 Jahre anzeigt, und symbolisiert damit finanzielle Geduld.

Flüssige Erzählung und reaktive Systeme: Die technische Herausforderung von Judas 🎮

Judas stellt einen komplexen technischen Ansatz dar, der eine emergente Erzählung simulieren soll, bei der jede Entscheidung des Spielers das Verhalten der Charaktere und die Entwicklung der Handlung verändert. Dieses System, das von Levines Ambitionen mit BioShock Infinite geerbt wurde, erfordert eine dynamische Architektur der künstlichen Intelligenz und mehrere narrative Verzweigungen. Der verlängerte Entwicklungszyklus ist teilweise auf die Integration dieser reaktiven Systeme zurückzuführen, die eine ständige Verfeinerung erfordern, um Inkonsistenzen im Spielerlebnis zu vermeiden.

12 Jahre später wartet der Markt immer noch auf das Wunder ⏳

In der Zwischenzeit fragen sich die Spieler, ob Judas erscheinen wird, bevor Ken Levine beschließt, in den Ruhestand zu gehen, um einen experimentellen Roman zu schreiben. Denn seien wir ehrlich: In der Zeit, die dieses Projekt in Anspruch nimmt, hätte man bereits ein Kind großziehen, seinen Abschluss miterleben und eine existenzielle Krise haben können. Aber hey, solange Take-Two weiterhin an das Wunder glaubt, werden wir weiterhin mit der Geduld eines Heiligen warten.