Die Ukrainerin Elina Svitolina hat sich den Titel des WTA 1.000-Turniers von Rom nach einem fast dreistündigen Kampf gegen Coco Gauff gesichert. Mit 6:4, 6:7 (3) und 6:2 holt Svitolina ihren ersten Turniersieg dieser Kategorie, seit sie 2018 ebenfalls in der italienischen Hauptstadt gewann. Das durch Regen verzögerte Match hatte Momente hoher Spannung.
Die mentale Widerstandsfähigkeit als Motor einer technischen Aufholjagd 🧠
Svitolina wusste die Schlüsselmomente des Spiels zu managen. Nach einem zögerlichen Start, der sie im ersten Satz mit 4:2 in Rückstand brachte, justierte sie die Tiefe ihrer Schläge und begann, den Aufschlag von Gauff besser zu lesen. Im dritten Durchgang steigerte die Ukrainerin ihren Prozentsatz an ersten Aufschlägen und bestrafte die Vorhand der Amerikanerin, die mit unerzwungenen Fehlern zerfiel. Der Schlüssel lag in der defensiven Geduld und darin, in den langen Ballwechseln keinen Boden preiszugeben.
Gauff, der Schläger und ein Tie-Break, der die Frustration nicht heilte 😤
Coco Gauff startete wie aus der Pistole geschossen, hörte aber damit auf, sich mit ihrem eigenen Schläger zu schlagen. Buchstäblich. Nach dem Verlust des ersten Satzes reagierte die Amerikanerin mit Kampfgeist und holte sich den zweiten im Tie-Break. Aber im dritten Satz ging ihr Tennis den Bach runter. Svitolina, unerschütterlich, nutzte jeden fremden Wutanfall, um ihre Rückkehr an die Spitze zu besiegeln. Gut, dass der Regen die Geduld der Ukrainerin nicht mit sich riss, denn die von Gauff war bereits verflogen.