Im Mai 2026 hat die Schweiz das Internet Archive Switzerland vorgestellt, eine gemeinnützige Stiftung, die sich nicht darauf beschränkt, Webseiten zu speichern. Ihre Mission ist es, generative KI-Modelle zu erfassen und zu bewahren, bevor sie mutieren, zurückgezogen werden oder spurlos verschwinden. Ein ehrgeiziges Projekt, um zu verhindern, dass digitales Wissen verloren geht.
Wie sie den Zustand generativer Modelle einfrieren 🧊
Das technische Team verwendet Snapshots von Gewichten, Konfigurationen und Trainingsdatensätzen in unveränderlichen Repositorien. Sie setzen Versionierungstechniken und kryptografisches Hashing ein, um sicherzustellen, dass jedes Modell in seinem ursprünglichen Zustand erfasst wird. Auch die Inferenzbedingungen und Test-Prompts werden dokumentiert. Die Idee ist, ein exaktes Abbild jeder KI zu haben, um zu verhindern, dass zukünftige Updates oder das Verschwinden ihre Geschichte auslöschen.
Falls eine KI beschließt, ihre eigene Vergangenheit zu löschen 🤖
Denn ja, jetzt müssen auch künstliche Intelligenzen archiviert werden, falls sie eines Tages auf die Idee kommen, ihre Festplatte zu bereinigen oder, schlimmer noch, sich ohne Vorwarnung selbst neu zu gestalten. Die Schweiz ist zum Notar der Maschinen geworden und bewahrt Sicherungskopien dieser digitalen Freunde auf, die sich so sehr verändern. Wer weiß, vielleicht brauchen wir in ein paar Jahren ein Modell von 2026, um uns daran zu erinnern, wie die KI war, als sie noch höflich war.