Industrial Light & Magic hat eine neue Aufschlüsselung der visuellen Effekte der fünften Staffel von Stranger Things veröffentlicht. Das Video zeigt die fortschreitende Zerstörung des Upside Down, bei der sich die Umgebungen auf organische und beunruhigende Weise auflösen. Dieser Zusammenbruch ist nicht nur ein visuelles Spektakel, sondern spiegelt auch die wachsenden narrativen Einsätze in Richtung des Serienendes wider.
Organische Simulation: Die Kunst, eine Dimension zu zersetzen 🌀
Das Team von ILM nutzte Fluid- und Partikelsimulationen, um die Zersetzung des Upside Down darzustellen. Jedes Element, von den Wurzeln bis zu den Strukturen, löst sich mit einer inneren Logik auf, die natürliche Prozesse wie Erosion oder Fäulnis nachahmt. Der Schlüssel war, es wie eine generische Explosion aussehen zu lassen; stattdessen suchten sie einen langsamen und fortschreitenden Kollaps. Die Arbeit stützte sich auf Referenzen von Pilzen und verrottetem Holz, um diese schleimige und bedrohliche Textur zu erzeugen, die die Dimension charakterisiert.
Denn selbst Parallelwelten brauchen einen Umzug 🚚
Den Upside Down zerfallen zu sehen, ist fast therapeutisch. Nach fünf Staffeln, in denen man seine schleimigen Wände und stürmischen Himmel gesehen hat, empfindet man fast Erleichterung, dass endlich jemand die Abrissbrigade gerufen hat. Allerdings muss die Logistik, dieses Chaos zu beseitigen, schlimmer sein, als die Garage eines Nachbarn zu ordnen, der Gerümpel sammelt. Zumindest müssen sich die Kinder aus Hawkins keine Sorgen mehr um die interdimensionalen Hypotheken machen.