Das RGG Studio hat erneut überrascht, diesmal mit einer Ankündigung während einer Xbox-Veranstaltung. Stranger Than Heaven präsentiert sich als Prequel der Like a Dragon-Reihe und spielt im Japan des Jahres 1915. Die Geschichte folgt Makoto Daito, einem jungen Mann, der nach dem Tod seiner Eltern aus den USA reist. Dort trifft er auf Yu Shinjo, und gemeinsam erleben sie einen Konflikt der Ideale, der sich über 50 Jahre erstreckt, in einer Welt, die von Verbrechen und Yakuza-Organisationen beherrscht wird.
Ein Zeitsprung mit erneuerter Grafikengine 🎮
Das Entwicklungsteam hat eine aktualisierte Version der Dragon Engine verwendet, um diesen Teil zu erstellen. Obwohl die Engine dieselbe wie in aktuellen Titeln ist, wurden Verbesserungen bei der dynamischen Beleuchtung und den Texturen vorgenommen, um die Ästhetik des frühen 20. Jahrhunderts widerzuspiegeln. Der Kampf behält die Essenz des Action-RPGs mit einem System von Haltungswechseln bei, das an die Waffen der damaligen Zeit wie Katanas und Revolver angepasst ist. Die Kamera folgt dem klassischen Stil der Serie mit Nahaufnahmen während der Straßenkämpfe.
50 Jahre Yakuza-Drama: Karaoke bleibt zu Hause 🎤
Natürlich konnte RGG es nicht vermeiden, Verweise auf die eigene Franchise einzubauen. Wir werden Makoto in einer Bar der damaligen Zeit singen sehen, obwohl das Lied ein instrumentales Shamisen-Stück sein wird, denn 1915 gab es weder Mikrofone noch Autotune. Und ja, es wird ein Minispiel zur Verwaltung eines Bordells aus der Taisho-Ära geben, denn nichts sagt familiäres Erbe so sehr wie die Leitung eines historischen Freudenhauses, während man Clan-Streitigkeiten löst.