Nintendo bricht mit Splatoon Raiders das Schema und verlässt den kompetitiven Mehrspielermodus, um sich auf eine Einzelspieler-Kampagne zu stürzen. Wir steuern den Mechaniker, einen anpassbaren Protagonisten, der die Hilfe von Deep Cut, dem Trio aus Splatoon 3, erhält. Der Ansatz ist klar: etwas anderes als die vorherigen Iterationen bieten, die wegen ihrer mangelnden Neuerungen viel Kritik einstecken mussten.
Grafikengine und Tintenphysik in Echtzeit 🎨
Die technische Entwicklung von Splatoon Raiders setzt auf eine Engine, die Tinte als dynamische Flüssigkeit verwaltet und die Beweglichkeit des Charakters sowie die Interaktion mit der Umgebung beeinflusst. Die Anpassung des Mechanikers ist nicht nur ästhetisch; seine modularen Werkzeuge verändern die Art und Weise, wie man Gelände bedeckt. Deep Cut ist nicht nur eine Dekoration: Ihre Fähigkeiten sind in das Kampfsystem integriert, bieten alternative Wege und lösen Umgebungsrätsel. Der Fokus auf einen einzelnen Spieler ermöglicht eine dichtere Erzählung mit einem gemächlichen Tempo, das im Gegensatz zum Online-Chaos steht.
Deep Cut: Vom Anheizen von Konzerten zum Tragen des Protagonisten 🦑
Deep Cut in einem Story-Modus zu sehen, ist, als würde man seine Mitbewohner um drei Uhr morgens in der Küche treffen: Man weiß nicht, ob sie einem einen Kaffee machen oder eine Verschwörung über Tintenfische erzählen. Wenigstens wird Frye jetzt nicht mehr in einer Runde Befehle brüllen; sie wird sich darauf beschränken, dir Anweisungen zu geben, damit du dich nicht in einer Röhre verirrst. Allerdings, wenn Shiver wieder einen Umweg vorschlägt, um einen geheimen Gegenstand zu suchen, sollte sie wissen, dass der Mechaniker Schraubenschlüssel hat und keine Angst davor hat, sie einzusetzen.