SpiNNaker2: zehn Millionen Kerne zur Simulation des Gehirns

17. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

SpiNNaker2 kommt als zweite Generation neuromorpher Prozessoren, die darauf ausgelegt ist, biologische neuronale Netze in großem Maßstab in Echtzeit zu emulieren. Mit zehn Millionen ARM-Kernen integriert, zielt dieses System darauf ab, die Aktivität von Teilen des menschlichen Gehirns nachzubilden und bietet Forschern in den Neurowissenschaften und der Informatik ein Werkzeug.

Neuromorpher Chip-Wafer, der mit Millionen von ARM-Prozessorkernen leuchtet, die in neuronalen Netzwerkmustern angeordnet sind, Datenströme fließen zwischen den Kernen wie biologische Synapsen, Forscher analysieren Echtzeit-Gehirnsimulationen auf holografischen Displays, Roboterarm verbindet Wafer mit Kühlsystem, blaue und orange elektrische Leiterbahnen pulsieren vor Aktivität, technischer Visualisierungsstil, ultra-detaillierte Silizium-Die-Strukturen sichtbar, dramatische Laborbeleuchtung mit dunklem Hintergrund, fotorealistische technische Darstellung, hochkontrastreiche metallische Oberflächen

Massiv parallele Architektur für biologische Simulation 🧠

Jeder ARM-Kern in SpiNNaker2 fungiert als virtuelles Neuron, das über Ereignisse kommuniziert, die synaptischen Spitzen ähneln. Die Plattform verwendet ein vermaschtes Verbindungsnetzwerk, das den Datenverkehr zwischen Knoten ohne Engpässe ermöglicht. Das Design priorisiert Energieeffizienz, verbraucht weniger als ein traditioneller Supercomputer und konzentriert sich auf Lernmodelle wie STDP (spike-timing-dependent plasticity).

Das Siliziumgehirn, das noch keinen Kaffee kochen kann ☕

Mit zehn Millionen Kernen kann SpiNNaker2 eine Ameisenkolonie oder ein Stück Großhirnrinde simulieren, kann sich aber immer noch nicht daran erinnern, wo du deine Schlüssel gelassen hast. Die Forscher feiern, dass das System Informationen wie ein biologisches Gehirn verarbeitet, wenn auch mit einem Vorteil: Es beschwert sich nicht, wenn man es bittet, dieselbe Schleife zehntausendmal auszuführen. Die künstliche Intelligenz hat noch viel von der Biologie zu lernen, aber sie verlangt zumindest keinen Urlaub.