Sony hat auf seinem X-Account neue Beispiele des KI-Kamera-Assistenten des Xperia 1 XIII veröffentlicht, um dessen Nützlichkeit zu demonstrieren. Die Reaktion der Nutzer fiel jedoch kritisch aus: Die von der künstlichen Intelligenz verarbeiteten Bilder zeigen offensichtliche Probleme. Eines erscheint übersättigt, ein anderes wirkt flau und übermäßig bearbeitet, ein drittes sieht aus wie eine unnatürliche Montage, und das vierte leidet unter übermäßigem Kontrast. In allen Fällen verschlechtert der Assistent das Ergebnis im Vergleich zum unbearbeiteten Foto.
Die KI versteht den fotografischen Kontext immer noch nicht 🤖
Der KI-Kamera-Assistent des Xperia 1 XIII wendet Verarbeitungsalgorithmen an, die Parameter wie Weißabgleich, Sättigung und Dynamikumfang optimieren sollen. Die durchgesickerten Beispiele zeigen jedoch, dass der künstlichen Intelligenz das Urteilsvermögen für komplexe Szenen fehlt. Die generierten Vorschläge respektieren weder die Absicht des Fotografen noch die tatsächlichen Lichtverhältnisse. Anstatt eine subtile Verbesserung zu bieten, erzwingt das System aggressive Anpassungen, die zu Bildern führen, die der Realität wenig treu sind – etwas, das fortgeschrittene Nutzer sofort erkennen.
Besser den Assistenten ausschalten und dem menschlichen Auge vertrauen 👁️
Vorerst ist es für die Besitzer des Xperia 1 XIII am vernünftigsten, die Vorschläge des Assistenten zu ignorieren. Die KI scheint darauf aus zu sein, jedes Foto in ein Jahrmarktplakat zu verwandeln: Farben, die schreien, Schatten, die kreischen, und Kontraste, die wehtun. Wenn das Ergebnis obendrein wie eine Montage aussieht, fragt man sich, ob Sony nicht einen Instagram-Filter aus den 2010er Jahren testet. In der Zwischenzeit bleibt das Fotografieren im manuellen Modus und die eigene Bearbeitung die sicherste und am wenigsten nervige Option.