Sony hat eine Einigung in Höhe von 7,85 Millionen Dollar erzielt, um eine Sammelklage beizulegen, die dem Unternehmen wettbewerbswidrige Praktiken in seinem PlayStation-Store vorwarf. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, anderen Einzelhändlern den Verkauf digitaler Einlösecodes zu verwehren und so ein Monopol zu schaffen, das die Spiele verteuerte. Das Unternehmen räumt kein Fehlverhalten ein, wird aber Nutzer entschädigen, die zwischen 2019 und 2023 digitale Titel gekauft haben.
Wie das digitale Monopol auf der PlayStation-Plattform funktioniert 🎮
Die Klage argumentierte, dass Sony Entwickler dazu zwang, ihre Spiele ausschließlich im PlayStation-Store zu verkaufen, wodurch der Wettbewerb durch externe Geschäfte, die günstigere Einlösecodes anboten, ausgeschaltet wurde. Durch die Kontrolle über 100 % der digitalen Verkäufe konnte Sony hohe Preise festlegen und eine Provision von 30 % pro Transaktion verlangen. Dieses Modell des ummauerten Gartens schränkte die Wahlmöglichkeiten der Nutzer ein und hielt die Kosten hoch, was die Kläger als Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht ansahen.
7,85 Millionen zahlen: Der Preis dafür, die Spielzeuge nicht zu teilen 💸
Sony wird für diese Einigung 7,85 Millionen ausgeben, eine Summe, die für das Unternehmen so ist, als würde man eine Münze zwischen den Sofakissen seiner Villa finden. In der Zwischenzeit könnten die Nutzer, die digitale Spiele gekauft haben, ein paar Euro zurückbekommen – genau das, was sie brauchen, um einen DLC für einen virtuellen Hut zu kaufen. Am Ende wird das Monopol aufgebrochen, aber gerade genug, damit Sony sein Geschäftsmodell nicht ändern muss.