Sony hat auf die Kritik reagiert, die nach einem Beitrag über das Xperia 1 XIII entstanden ist, um die Funktionsweise seines AI Camera Assistant zu erklären. Das Unternehmen versichert, dass das Tool die Fotos nicht automatisch bearbeitet, sondern dem Nutzer Vorschläge unterbreitet. Wenn die Kamera auf ein Motiv gerichtet wird, analysiert der Assistent Beleuchtung, Tiefe und Motiv und präsentiert vier Optionen, mit denen Belichtung, Farbe und Hintergrundunschärfe angepasst werden können.
Technische Vorschläge und Zweifel am idealen Winkel 🤔
Der Assistent retuschiert nicht das endgültige Bild, sondern schlägt in Echtzeit Anpassungen vor, die der Nutzer selbst entscheiden kann. Sony erläutert, dass die Optionen auf Parametern wie Umgebungslicht und Entfernung zum Motiv basieren. Das Versprechen, den fotogensten Winkel vorzuschlagen, wirft jedoch Fragen auf. Im Werbevideo beschränken sich die Empfehlungen auf Zoom-Änderungen, nicht auf physische Bewegungen des Bildausschnitts. Damit bleibt die Frage offen, wie die KI den Nutzer beim Neupositionieren der Kamera anleiten wird.
Der Assistent, der dir sagt, welchen Zoom du verwenden sollst, aber nicht, wie du dich bewegen musst 📸
Sony verspricht, dass seine KI dir den fotogensten Winkel verrät, aber im Video schlägt sie dir nur vor, den Zoom zu verkleinern oder zu vergrößern. Also, wenn du 30 Zentimeter von einer Katze entfernt bist und der ideale Winkel darin besteht, dich zu bücken, wird dir die KI sagen, du sollst den Digitalzoom verwenden. Also, du weißt Bescheid: Die Maschine gibt dir Optionen, aber das Knie musst du selbst beugen. Immerhin bearbeitet sie dein Foto nicht ohne Erlaubnis, das ist ja schon mal etwas.