SoftBank hat das vierte Geschäftsquartal mit einem Nettogewinn von 1,83 Billionen Yen abgeschlossen – eine Zahl, die die durchschnittliche Analystenschätzung von lediglich 295,2 Milliarden Yen lächerlich erscheinen lässt. Dieses Ergebnis war der perfekte Treibstoff für Gründer Masayoshi Son, seine Wette auf Künstliche Intelligenz zu verdoppeln, wobei OpenAI das Hauptziel seines Kapitals ist.
Sons technische Wette: massive Infrastruktur für KI-Modelle 🚀
Sons Strategie besteht darin, in Hochleistungshardware wie modernste GPUs und spezialisierte Rechenzentren zu investieren, um das Training immer größerer Sprachmodelle zu unterstützen. SoftBank hat bereits Gelder in Unternehmen gelenkt, die Chips und Cloud-Computing-Plattformen entwickeln, um eine stabile Versorgung mit Rechenleistung sicherzustellen. Das Ziel ist klar: nicht von Dritten abhängig zu sein und die Kontrolle über die technologische Lieferkette zu haben, die OpenAI benötigt.
Son hält sich für schlauer als der Markt (und hat vielleicht recht) 🤔
Während Analysten ihre Brillen zurechtrückten und bescheidenere Zahlen berechneten, erschien Son mit einem Gewinn, der sechsmal höher war als erwartet. Nun, mit heißem Scheckbuch, stürzt er sich auf OpenAI, als würde er Kaugummi im Supermarkt kaufen. Der Schachzug erinnert an seine Investition in WeWork, bei der er eine Stange Geld verlor, aber diesmal schwört er, dass KI anders sei. Wir werden sehen, ob der Guru der risikoreichen Geschäfte richtig liegt oder ob er uns erneut eine Dokumentationssaison beschert.