Hatchett Studio nimmt uns mit SOE 64 mit auf eine Reise in die 90er, einen Ego-Shooter im Zweiten Weltkrieg, der das gemächliche Gameplay und die Schleichmechanik der Nintendo-64-Klassiker wieder aufleben lässt. Weit entfernt von den heutigen hektischen Feuergefechten setzt der Titel auf Strategie hinter feindlichen Linien, um die deutsche Kriegsmaschinerie zu zerschlagen. Ein Blick in die Vergangenheit, der die Geduld des modernen Spielers auf die Probe stellen will.
Retro-Motor und Leveldesign mit 64-Bit-Erbe 🕹️
Das Team verwendet eine eigene Grafikengine, die die technischen Einschränkungen der Polygon-Ära nachahmt, mit niedrig aufgelösten Texturen und ohne komplexe dynamische Beleuchtung. Die Level sind mit mehreren Wegen und Deckungspunkten gestaltet, wobei der Wiederspielbarkeit Priorität eingeräumt wird. Die feindliche KI reagiert auf vorhersehbare Muster und zwingt den Spieler, sich Wachen und Patrouillenrouten einzuprägen. Ein handwerklicher Ansatz, der einen Gegensatz zu den heutigen prozeduralen Systemen bildet.
Schleichen ist sexy, aber der Respawn weniger 💀
Wenn du dachtest, ein cooler Spion zu sein, wäre eine Sache der Reflexe, wird SOE 64 dich daran erinnern, dass es vor allem darauf ankommt, nicht auf einen Ast zu treten. Hier gibt es keine Bildschirmmarkierungen oder Hilfen; nur dich, eine zerknitterte Karte und die Gewissheit, dass der Feind dich hört, wenn du niest. Du wirst auf absurde Weise sterben, etwa wenn du eine Tür mit einer Wand verwechselst, aber immer mit der Ehre, es wie ein Geheimagent der 90er versucht zu haben.