Qualcomm hat den Snapdragon X Elite vorgestellt, einen Prozessor auf Basis der ARM-Architektur, der für Laptops entwickelt wurde. Sein Hauptvorteil ist eine integrierte NPU, die 45 TOPS erreichen kann und darauf ausgelegt ist, KI-Modelle direkt im System auszuführen, ohne auf die Cloud angewiesen zu sein. Dieser Schritt zielt darauf ab, direkt mit Apple Silicon und den x86-Angeboten im Segment der Windows-PCs zu konkurrieren.
Technische Leistung und Effizienz der integrierten NPU 🚀
Der Chip integriert 12 leistungsstarke Oryon-Kerne mit Taktraten von über 4 GHz und eine Adreno-GPU, die eine solide Grafikleistung verspricht. Der Fokus liegt jedoch auf der NPU: Mit einer Rechenleistung von 45 TOPS ermöglicht sie die lokale Ausführung von Modellen wie Llama 2 oder Stable Diffusion. Dies reduziert die Latenz und verbessert die Privatsphäre, obwohl das Software-Ökosystem für ARM unter Windows noch in der Entwicklung ist und Einschränkungen bei der Kompatibilität mit älteren x86-Anwendungen aufweist.
Die NPU, die viel verspricht, und das Windows, das hinkt 🤔
Qualcomm verkauft uns das Märchen, dass wir mit 45 TOPS einen KI-Assistenten im Laptop haben werden, der unsere Gedanken errät. Aber dann stellt sich heraus, dass das Öffnen von Chrome in der Emulation bereits die Hälfte dieser Leistung verbraucht. Solange sie nicht erreichen, dass alltägliche Apps ruckelfrei laufen, wird die NPU nur ein Leuchtschild sein, das sagt: Hier gibt es KI, aber Paint braucht immer noch ewig zum Öffnen.