Simyo, die Billigtochter von MasOrange, hat im Krieg der günstigen Mobilfunktarife mit fünf neuen Tarifen, die direkt auf DIGI abzielen, einen Zug gemacht. Mit unbegrenzten Anrufen und Datenvolumen vom Basistarif bis hin zu umfangreicheren Paketen ist die Strategie klar: reduzierte Preise anbieten, um die preissensibelsten Nutzer anzulocken. Ein Schachzug, der den Markt aufwirbelt.
Die Tariftechnik: Wie MasOrange die Marge anpasst, um zu konkurrieren 📊
Aus technischer Sicht spiegeln diese Tarife die Fähigkeit von MasOrange wider, Margen zu drücken, indem sie ihre eigene Netzinfrastruktur und Roaming-Vereinbarungen nutzt. Durch den Wegfall von Extras wie TV-Diensten oder Cloud-Speicher werden die Betriebskosten auf ein Minimum reduziert. Die 4G/5G-Abdeckung bleibt die des Konzerns, aber der Preis wird angepasst, um in dem Segment zu konkurrieren, in dem DIGI mit seinem Billigmodell und hoher Kundenfluktuation dominiert hat.
Und währenddessen fragt sich DIGI, ob der Milchkaffee billiger wird ☕
Der Schachzug von Simyo ist so vorhersehbar wie notwendig: Wenn du deinen Rivalen nicht schlagen kannst, senke den Preis, bis er ein Pokergesicht macht. Jetzt fehlt nur noch, dass DIGI mit einem weiteren 50GB-Angebot zum Preis eines Kaugummis antwortet und wir armen Sterblichen eine Excel-Tabelle erstellen müssen, um zu entscheiden, wer uns im Monat weniger bestiehlt. In der Zwischenzeit starren sich die Manager beider Unternehmen mit einem Wer blinzelt zuerst?-Blick an. Die Party geht weiter.