Das auf visuelle Effekte spezialisierte Unternehmen Siamese mit Sitz in Perth hat Details seiner Arbeit am Zombiefilm „We Bury The Dead“ veröffentlicht. Der Fokus lag auf dem Aufbau einer glaubwürdigen postapokalyptischen Umgebung, die großflächige Zerstörung mit intimeren, figurenzentrierten Szenen kombiniert. Das Team entwickelte Katastrophenumgebungen, militärische Erweiterungen und atmosphärische Effekte.
Digitale Komposition und visuelle Gewalt zur Maßstabsvergrößerung 🧟
Um Realismus zu erreichen, griff Siamese auf fortgeschrittene digitale Komposition und die Erstellung von Zombie-Effekten zurück. Das Team war dafür verantwortlich, die visuelle Gewalt zu verstärken und den filmischen Maßstab des Films zu erweitern. Die Erweiterungen der militärischen Szenarien und die Katastrophenumgebungen wurden mittels Matte-Painting-Techniken und Kamera-Tracking integriert. Atmosphärische Effekte wie Staub und Rauch trugen zur Kohärenz der Aufnahmen bei, während die Zombies eine detaillierte Behandlung erforderten, um die Illusion ständiger Gefahr nicht zu durchbrechen.
Die Apokalypse verschont nicht einmal die Spezialeffekte 💀
Natürlich ist es keine leichte Aufgabe, das Ende der Welt glaubwürdig aussehen zu lassen. Siamese musste sich mit dem klassischen Problem auseinandersetzen, dass ein schlecht gerenderter Zombie die gesamte Spannung zunichtemacht. Am Ende gelang es ihnen, die Untoten ausreichend eklig und das urbane Chaos real wirken zu lassen. Denn seien wir ehrlich: Wenn man sich einen Zombiefilm ansieht, möchte man zumindest, dass die Leichen eine gute Beleuchtung haben. 🎬