Der Künstler Devesh Pariyani präsentiert Sangam, ein digitales Kunstwerk, das die hinduistische Mythologie mit einer futuristischen Filmästhetik vereint. Das Stück stellt die göttliche Vereinigung zwischen einem Gandharva, einem himmlischen Musiker mit pferdeähnlichen Zügen und vier Armen, und einer Apsara, einer himmlischen Tänzerin, dar. Der kreative Prozess integriert kulturelle und reale anatomische Referenzen, um eine harmonische Komposition zu erreichen.
3D-Modellierung und digitale Lasurtechniken: Der technische Ablauf 🎨
Der Workflow beginnt mit Skizzen und einem Moodboard, um den Pferdekopf in ein menschliches Gesicht zu integrieren, wobei anatomische Referenzen verwendet werden. Anschließend erfolgt ein 3D-Blockout in Blender, um die Perspektive und den Maßstab des veena-ähnlichen Instruments zu überprüfen, das als Bühne dient. Nach einer Grauwertskizze in Photoshop zur Definition der Beleuchtung werden Farblasuren, Materialtexturen wie Gold und Seide sowie Glanzeffekte mit benutzerdefinierten Pinseln aufgetragen. Dies trennt die Figuren vom atmosphärischen, himmlischen Hintergrund.
Wenn deine Bühne ein Instrument ist und dein Modell vier Arme hat 🎵
Der Gandharva spielt nicht nur die Veena, sondern nutzt sie buchstäblich als Tanzfläche für die Apsara. Man fragt sich, ob der himmlische Musiker in seinem göttlichen Vertrag eine Gehaltserhöhung in Form von Armen beantragt hat oder ob es ein Trick ist, um das Instrument nicht teilen zu müssen. Immerhin gibt es mit vier Gliedmaßen keine Ausrede, nicht alle Saiten zu stimmen, während die Tänzerin ihre Pirouetten dreht.