Die FIFA hat die von der UEFA gegen den Argentinier Gianluca Prestianni von Benfica verhängte Sperre von sechs Spielen wegen homophober Beleidigungen gegen Vinícius Junior während eines Champions-League-Spiels auf die ganze Welt ausgedehnt. Die Strafe, die seit dem 24. April gilt, beinhaltet nicht die Anklage wegen Rassismus mangels Beweisen. Der Fußballer darf nun an keinem internationalen Turnier mehr teilnehmen, was einen Präzedenzfall im Kampf gegen Diskriminierung im Fußball darstellt.
Das System der gegenseitigen Sanktionen zwischen UEFA und FIFA ⚽
Die Koordination zwischen UEFA und FIFA zur Durchsetzung dieser globalen Sperre basiert auf einem System zum Austausch von Disziplinardaten. Wenn ein Gremium eine Strafe verhängt, wird diese in einer zentralen Datenbank registriert, auf die beide Verbände zugreifen können. Der Prozess umfasst die Validierung des Verstoßcodes, die Überprüfung der geografischen Reichweite der Strafe und die Aktivierung von Warnungen in den Wettbewerbssystemen. Dies verhindert, dass ein gesperrter Spieler der Strafe durch einen Wechsel des Kontinentalverbands oder Vereins entgehen kann – ein technischer Fortschritt im Management der Sportethik.
Das Casting für den nächsten Bösewicht der Champions League 🎬
Mit dieser Sperre erreicht Prestianni etwas, das nur wenigen gelingt: auf allen Plätzen des Planeten gesperrt zu werden. Während Vinícius weiterhin auf den Flügeln tanzt, hat der Argentinier reichlich Zeit, über seine Wortwahl nachzudenken. Allerdings: Sollte er eine Rolle im Horrorfilm suchen, hat er bereits das perfekte Profil für den Part des Filmschurken. Aber im Fußball haben Beleidigungen keine Kassenwirkung, sondern nur globale rote Karten.