Der Präsident Pedro Sánchez hat sein Schweigen zum Fall Plus Ultra gebrochen und seine Unterstützung für José Luis Rodríguez Zapatero bekundet, nachdem dieser wegen der Rettung der Fluggesellschaft angeklagt wurde. Sánchez betonte seinen Respekt für die Unschuldsvermutung, während die Opposition die Verwaltung der millionenschweren Rettungsaktion mitten in der COVID-19-Krise kritisiert. Der Fall sorgt weiterhin für politische Debatten.
Wie die Finanzkontrollsysteme bei der Rettung von Fluggesellschaften versagten 🔍
Der Fall Plus Ultra offenbart Schwachstellen in den Prüfungsprozessen und der Vergabe öffentlicher Kredite. Die auf Bonitätsalgorithmen und Vorhersagemodellen basierenden Risikobewertungssysteme erkannten Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen der Fluggesellschaft nicht. Compliance-Experten weisen darauf hin, dass eine stärkere Automatisierung und Blockchain-Rückverfolgbarkeit bei den Rettungsfonds es ermöglicht hätte, Interessenkonflikte zu identifizieren, bevor die 53 Millionen Euro genehmigt wurden.
Die Rettung, die nicht abhebt: Zapatero angeklagt und das Flugzeug bleibt am Boden ✈️
Während die Richter Zapatero wegen der Verwaltung der Rettungsaktion untersuchen, fliegt Plus Ultra weiter, aber seine Gerichtsakte will nicht abheben. Sánchez fungiert unterdessen als Notfall-Copilot: Er unterstützt seinen Vorgänger, klärt aber nicht, ob das öffentliche Geld für Treibstoff oder für Anwaltskosten verwendet wurde. Zumindest reist die Unschuldsvermutung in der Business Class, ohne Maske und ohne Überbuchung.